Das LEGO-Spielzeug aus Dänemark hat eine große Fangemeinde, die nicht nur aus Kindern und Jugendlichen besteht. Bei der erwachsenen Anwendergruppe geht es meist darüber hinaus, einfache Türme, Figuren oder Häuser mit den Steinen zu bauen.

Autor: Jörg Nolte

Das LEGO-Spielzeug aus Dänemark hat eine große Fangemeinde, die nicht nur aus Kindern und Jugendlichen besteht. Bei der erwachsenen Anwendergruppe geht es meist darüber hinaus, einfache Türme, Figuren oder Häuser mit den Steinen zu bauen. Ganze Städte, Sehenswürdigkeiten oder andere detailreiche Bau- und Kunstwerke werden hier errichtet und auch entsprechend mit Licht- und Toneffekten in Szene gesetzt.

Ein Experte in Sachen LEGO-Beleuchtung ist Alexander Ehle. Seine Erfahrungen und Tipps zu fertigen Lösungen und auch modifizierbaren Bausätzen hat er in seinem Buch „LEGO-Modelle beleuchten“ zusammengefasst, das Ende 2019 in Erstauflage erschien.

Geeignet ist dieses Buch für Einsteiger und fortgeschrittene LEGO-Fans, die mehr Leben in ihr LEGO-Set bekommen wollen. Auch bei Herausforderungen in Sachen Beleuchtung, beispielsweise der Wahl passender LEDs, Durchmesser und Länge von Kabeln sowie verwendeter Anschlussvarianten in Form von Steckern bzw. Buchsen, kann es behilflich sein.

Lötarbeiten führt Ehle mit seiner Ersa MS 6000 Lötstation durch, die er bereits seit den frühen 1980er Jahren besitzt. „Die Station ist mir nun schon seit 35 Jahren treu und arbeitet nach wie vor zuverlässig“, erzählt Alexander Ehle und ergänzt: „besonders schätze ich es, dass man nach wie vor problemlos Ersatzspitzen bekommt.“

Als Einstiegsmodell war die MS 6000 für den damaligen Zeitpunkt technisch State of the Art. Zwar war hier keine digitale Anzeige vorhanden, das modulare System, bei dem die Steuereinheit vom Trafo abgenommen und gewechselt werden konnte, und ein breites Spitzensortiment ermöglichte aber große Flexibilität. In Sachen Temperaturregelung setzte man schon damals auf die Resistronic Technik, bei der mit Hilfe des Heizelement Widerstands die Temperatur der Lötspitze geregelt wird.

Verbaut werden bei den LEGO-Modellen nicht nur klassische THT-Bauteile. Es gibt auch einige Leiterplatten mit SMD Bestückung, die laut Ehle problemlos mit der Ersa Lötstation, einer dritten Hand (Halterung zur Fixierung der Leiterplatte) und einer selbstschließenden Pinzette aufgebaut werden können. Das funktioniere auch im Hobby-Umfeld recht gut, da die Anzahl der SMD Elemente pro Leiterplatte überschaubar ist. Im Buch sind viele Platinen beschrieben, die mit SMD LEDs und SMD Vorwiderständen bestückt sind und auf unterschiedliche Einbausituationen abgestimmt werden. Beispiel hierfür sind runde Platinen, die in runde Elemente wie Raumschiffantriebe eingebaut werden. Auch kleine Steuereinheiten für LEDs wie Wechselblinker oder Lauflichter werden gezeigt.

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Seit den 80ern haben sich die Löttechnologie und damit natürlich auch die Ersa Lötstationen weiterentwickelt. Neben den Ersa ANALOG 60 und RDS 80 ist insbesondere das jüngste Modell, die i-CON PICO, für Modellarbeiten empfehlenswert. Besonders da es im LEGO-Bereich auf den Platinen eng zugeht, kann mit dem handlichen und ergonomischen i-TOOL PICO Kolben präzise gelötet werden. Ein breites Spitzensortiment garantiert außerdem die passende Spitze für jedes Lötvorhaben. Im Vergleich zur MS 6000 wird hier die Sensotronic Regelung angewendet. Hier wird mit Hilfe eines Sensors die Temperatur erfasst und präzise geregelt.

Für mobiles Löten an Modellen oder Bausätzen kann auch ein Gaslötkolben verwendet und somit netzunabhängig gearbeitet werden. Die Heißgasdüse ermöglicht z.B. die Verarbeitung von Schrumpfschläuchen. Reguläre Arbeiten hingegen werden mit der normalen Lötspitze durchgeführt.

Regelmäßig trifft sich die LEGO-Community auf Events, wie zum Beispiel der “Schwabenstein”-Ausstellung im Rahmen der jährlichen Spielemesse beim Stuttgarter Messeherbst, um die gebauten Werke zu präsentieren und sich über neuste Entwicklungen sowie verwendete Werkzeuge auszutauschen. Hier nimmt auch Ehle teil und arbeitet angesichts der ständig neuen Herausforderungen hinsichtlich Beleuchtung und Soundkulisse bereits an einem neuen Buch. „Sollte die MS 6000 nach den vielen Jahren intensiver Nutzung einmal nicht mehr funktionieren, fällt die Wahl der nächsten Lötstation in jedem Fall wieder auf Ersa“, ist er sich dabei sicher.

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JÖRG NOLTE
PRODUKTMANAGER LÖTWERKZEUGE, REWORK- UND INSPEKTIONSSYSTEME

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